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Ernährungsformen

Ernährungsformen: Welche Ernährungsformen gibt es?

Alles was du über die drei großen Ernährungsarten wissen musst — und welche für dein Ziel und deinen Lebensstil geeignet ist.

In diesem Artikel geht es um die verschiedenen Ernährungsformen

Du befasst dich mit gesunder Ernährung? Super, etwas Besseres kannst du für deine Gesundheit gar nicht tun. Bei deiner Suche nach der richtigen Ernährungsform, triffst du auf viele verschiedene Ernährungsarten. Manche sind uralt, andere sind eher Ernährungstrends. Da stellt sich schnell die Frage: Welche verschiedenen Ernährungsformen gibt es eigentlich? Und welche von ihnen ist die richtige Ernährung für mich? Hier findest du eine Übersicht der Ernährungsformen – und alles, was du über gesunde Ernährung und die Vorteile eines Ernährungsplans wissen musst.

Diese Kapitel über das Thema Ernährungsform erwarten dich:

1. Ernährungsarten im Überblick

Im Grunde genommen kennen wir drei große Ernährungsformen. Sie heißen omnivore, vegetarische und vegane Ernährung. Jede Ernährungsform hat ihre Kriterien – und manche gar verschiedene Unterkategorien.

🥩
Omnivor
Alles erlaubt — breiteste Lebensmittelauswahl
🥗
Vegetarisch
Kein Fleisch & Fisch — pflanzlich + Milch & Eier
🌱
Vegan
Ausschließlich pflanzliche Produkte

2. Ernährungsformen – die omnivore Ernährung

Die omnivore Ernährung ist als Begriff am wenigsten bekannt. Doch sie ist die Ernährungsart, die am weitesten verbreitet ist: Wer sich omnivor ernährt, darf alles essen. Er hat die breiteste Lebensmittelauswahl. Das heißt, er isst tierische Lebensmittel wie Fleisch und Fisch und pflanzliche Lebensmittel. Dazu gehören Obst, Getreide, Nüsse, Hülsenfrüchte und Gemüse, Milchprodukte, Honig und Eier.

Innerhalb dieser Gruppe gibt es aber einige Unterkategorien. Denn es gibt Menschen, die auf fettarme Ernährung achten. Andere ernähren sich besonders eiweißreich. Und wieder andere wollen sehr viele oder eben besonders wenige Kohlenhydrate zu sich nehmen.

2.1 Omnivore Ernährung – gesund und vorteilhaft?

Wenn du dich fragst, wie gesund omnivore Ernährung ist, lautet die Antwort: es kommt darauf an. Und zwar vor allem auf Qualität, Vielfalt bei der Lebensmittelauswahl und Menge der Lebensmittel, die du isst.

Unsere Empfehlung: Iss ausgewogen. Bereite deine Mahlzeiten, wenn möglich, frisch zu. Und greife nicht täglich zu Fleisch. Dann kannst du die Vorteile der omnivoren Ernährung vollständig nutzen: Du hast eine große Lebensmittelauswahl, bist flexibel und du musst dich nicht einschränken.

Mit omnivorer Ernährung kannst du auch deinen Bedarf an Nährstoffen besonders leicht decken. Beispielsweise ist Eisen vor allem in Fleisch enthalten. Zwar tragen auch viele pflanzliche Nahrungsmittel den wertvollen Mikronährstoff, doch aus diesen Quellen kann ihn der Körper nur schwer verarbeiten.

3. Ernährungsformen – die vegetarische Ernährung

Wenn du Vegetarier bist, setzt du auf pflanzliche Ernährung. Du schließt dann den Verzehr von Fleisch, Fisch und Gelatine aus. Eine etwas weniger strenge Ernährungsform ist die der Pescetarier. Sie verzichten lediglich auf Fleisch – Fisch dürfen sie essen.

Wie gesund eine vegetarische Ernährung ist, hängt von der Lebensmittelauswahl ab. Manche beantworten die Frage: Was dürfen Vegetarier essen? Mit: Nudeln, Weißbrot, Milchprodukte und Eier. Diese sogenannten Puddingvegetarier ernähren sich nicht gesund. Anders sieht es bei den reinen Fleischverzichtern aus: Sie essen vor allem Kartoffeln, Vollkorn, frisches Obst und Gemüse, Nüsse, Saaten und hochwertige Milchprodukte sowie ökologisch erzeugte Eier. Sie achten auf Vielfalt und legen Wert auf naturbelassene Lebensmittel.

3.1 Vegetarische Ernährung – gesund und vorteilhaft?

Ja, wenn du viel Gemüse und Obst in deinem Ernährungsplan integriert, ernährst du dich als Vegetarier gesund. Du vermeidest auch ein Problem der Fleischesser: Denn die konventionelle Tierhaltung setzt Antibiotika in großen Mengen ein. So landet dieses Medikament auch auf ihren Teller. Gesund ist das nicht.

Vegetarische Ernährung kann noch mehr: Denn die Aufnahme von Eiweiß, Cholesterin und gesättigten Fetten ist bei Vegetariern meist niedriger als bei Fleischessern. Davon sind Vegetarier weniger stark von Erkrankungen wie Arthrose und Bluthochdruck betroffen. Fleischlos glücklich ist mittlerweile kein Problem mehr. Weder in Restaurants noch bei privaten Einladungen wird der Verzicht auf Fleisch negativ bewertet.

4. Ernährungsformen – die vegane Ernährung

Bist du Veganer, brauchst du Disziplin. Oder eine starke Überzeugung. Denn Veganer essen mit Ausnahme von Salz, manchen Algen und Hefen ausschließlich pflanzliche Produkte. Was Veganer nicht essen dürfen sind also Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte, Gelatine oder Honig.

4.1 Vegane Ernährung – gesund und vorteilhaft?

Vegane Ernährung ist gesund, wenn du deine Versorgung mit Nährstoffen im Blick behältst. Wenn du dich vegan ernährst, solltest du ein Vitamin B12-Präparat zu dir nehmen. Zusätzlich benötigst du Vitamin D. Letzteres gilt eigentlich für alle Menschen in den gemäßigten und kalten Klimazonen.

Eine gesunde, vegane Ernährung sollte vor allem aus frischem Obst und Gemüse bestehen. Hinzu kommen unverarbeitete Kohlenhydrate, wie Vollkornprodukte, Kartoffeln und Pseudogetreide. Für die Eiweißversorgung setzen Veganer auf Hülsenfrüchte oder Sojaprodukte. Dazu kleinere Mengen an Nüssen, Saaten, hochwertigen Ölen und Fetten.

5. Welche Ernährungsform ist die richtige für dich?

Neben den drei großen Gruppen existiert noch eine Vielzahl weiterer Ernährungsformen. Du kennst sie vermutlich eher als Diät: Low Carb, High Carb, Ketogene, Metabolische Diät, Rohkost, Paleo, Intervallfasten gehören dazu. Jetzt möchtest du wissen, welche Ernährungsform die richtige für dich ist.

Lass es uns gemeinsam herausfinden. Denn so einfach ist die Antwort nicht. Sie hängt von deinen Lebensumständen und deinen Gewohnheiten ab. Aber natürlich auch von deinem Ziel, das du mit deiner Ernährung verfolgst.

6. Verschiedene Ernährungsformen für verschiedene Ziele

Du kannst mit jeder Ernährungsform das Ziel erreichen, welches du anstrebst. Wichtig ist, dass du die Ernährungsform findest, welche zu dir passt. Die speziellen Diät-Varianten im Überblick:

Low CarbHigh CarbKetogene DiätMetabole DiätIntervallfasten

Unser Tipp: Das Erreichen deines Zieles hängt in erster Linie davon ab, dass du deinen Kalorien-Gesamtbedarf einhältst. Erst im zweiten Schritt sind die Ernährungsform und das damit verbundene Mahlzeitentiming wichtig. Ein weitverbreiteter Irrglaube ist, dass man zum Beispiel nur mit der Low-Carb-Diät abnehmen kann. Diese eignet sich zwar gut, jedoch ist eine High-Carb-Diät ebenso geeignet.

7. Der Ernährungsplan – dein größter Helfer

Egal für welche Ernährungsform du dich entscheidest — mit einem individuellen Ernährungsplan wirst du dein Ziel deutlich schneller erreichen. Er gibt dir Struktur, verhindert ungesunde Entscheidungen und stellt sicher, dass du die Makronährstoffe in der richtigen Zusammensetzung zu dir nimmst.

Hier findest du einen persönlichen Ernährungscoach, der dir deinen individuellen Plan erstellt.

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